Die “Fundació Lichter Alaró” wurde im Dezember 2011 als gemeinnützige Stiftung im reizvollen und lebendigen mallorquinischen Ort Alaró, wo der Maler Alfred Lichter 30 Jahren lebte und künstlerisch arbeitete, gegründet.

 

Die Initiatoren waren zwei Kunstfreunde aus Deutschland, die den Wunsch hatten, das Oeuvre des Künstlers Alfred Lichter zu bewahren. (www.alfredlichter.de).

 

Die Stiftung verwaltet viele wichtige und charakteristische Beispiele seines künstlerischen Lebenswerkes.

 


Bilder und Zeichnungen zeugen von seiner lebenslangen Suche nach dem “Wesentlichen” in der Kunst und führen zum Hauptwerk: den zahlreichen, unter dem Begriff ”Capriccio” entstandenen Arbeiten. Die “Fundacío Lichter Alaró” verfügt über circa 800 Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und Entwürfe aus 60 Schaffensjahren des Künstlers. Eine ständige Ausstellung zeigt exemplarisch wesentliche Arbeiten der verschiedenen Schaffensphasen. Präsentiert wird jedoch vor allem Lichters Spätwerk, das dem Künstler besonders am Herzen liegt. Es untergliedert sich in verschiedene serielle Werkgruppen. Eine der letzten Bildserien “Windows” benennt ziemlich direkt, was Kunst dem Maler im reifen Alter bedeutet: Fenster zu öffnen in eine geistige Welt - als Gegenentwurf zu unserer materiell geprägten und konfliktgeladenen irdischen Existenz.

Und tatsächlich haben die unter dem Arbeitstitel “Capriccio” zusammengefassten Werkgruppen alle etwas Spirituelles.       Es sind abstrakte Bilder, deren emotionale Wirkung von ganz feinen, kaum wahrnehmbaren Schwingungen bis zu kräftigen Vibrationen reicht. Der Maler nimmt uns mit auf eine Reise zum unerklärlichen Phänomen unseres Seins und der Kunst. Farbe und Leinwand genügten Lichter bei der intuitiven Suche nach der “reinen Kunst” nicht. So ergänzt sich sein Oeuvre durch spannungsvolle Faltungen und “schaumgeborene” Skulpturen, denen er durch Farbe mitunter zu mehr Präsenz verhilft.

 

Daneben bietet die Stiftung kunstpublizistische Materialien sowohl zum Werk als auch zum Schaffen des Malers. Zahlreiche Kataloge, Selbstzeugnisse, Filme und CDs mit Klangkompositionen des Künstlers lassen uns eintauchen in die poetische Welt Alfred Lichters.

 

Die Stiftung ist vorübergehend geschlossen.

Es werden neue Räumlichkeiten gesucht.